Brustvergrößerung

Brüste, die im Verhältnis zur übrigen Figur besonders klein erscheinen, sind keine körperliche Beeinträchtigung. Trotzdem stellen sie für viele Frauen eine enorme seelische Belastung dar. Minderwertigkeitsgefühle und Probleme im Sexualleben können die Folge sein. Eine veränderte Brustform entsteht etwa nach einer Schwangerschaft. Vor allem nach dem Stillen kann es zu einem Erschlaffen der Brustdrüsen und einem Einfallen der oberen Brusthaut kommen (Involutionsatrophie). Mit einem Brustimplantat kann eine zu kleine Brust der restlichen Figur angepasst werden und eine natürliche Balance zum übrigen Körper herstellen.

Zwei verschiedene Implantat-Typen werden für die Brustvergrößerung (Mamma-Augmentation) benutzt. In eine Silikonhülle wird dafür entweder Silikongel oder physiologische Kochsalzlösung gefüllt.
Silikongel-Implantate sind in ihrer Form sehr variabel und bieten eine besonders natürliche Konsistenz. Ein Auslaufen des Gels bei einem Riss der Silikonhülle ist heute nicht mehr zu befürchten, da es sich bei dem Material um keine Flüssigkeit handelt.
Kochsalzimplantate sind hingegen mit einer physiologischen Kochsalzlösung gefüllt. Im Fall eines Hüllenrisses wird diese problemlos vom Körper abgebaut. Im Vergleich zu Silikon-Implantaten fühlen sich die Kochsalzimplantate jedoch weniger natürlich an. Im Laufe der Jahre verlieren sie Kochsalz, können faltig werden und „blubbern“.

Die Operation kann prinzipiell in jedem Alter durchgeführt werden. Als wichtige Voraussetzung gilt jedoch, dass Ihr Körperwachstum abgeschlossen und Ihre Brüste voll entwickelt sind.
Die Ergebnisse sind dauerhaft und halten, je nach persönlicher Veranlagung, viele Jahre – aber nicht ewig. Der natürliche Alterungsprozess und die Schwerkraft werden die Form der Brust im Laufe der Jahre wieder verändern, ein Implantatwechsel und somit eine weitere Operation innerhalb von 20 Jahren ist daher wahrscheinlich.

 

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